Seite zuletzt bearbeitet: 01.10.2018

Pressestimmen

"Text und Körpersprache korrelieren ebenso perfekt wie die Musik von Ina Hauch (Harfe) und Georg Karger (Bass).
Wohl ist sie großteils durchkomponierter Teil der Dramaturgie, tritt aber in improvisatorischen Partien aus der Begleitung heraus, gewinnt zunehmend eigenes Profil und individuellen thematischen Bezug, reflektiert in meditativen Phasen und in, das instrumentale Klangspektrum kühn erweiternden, wilden Ausbrüchen das hiobsche Psychogramm." (Vorarlberger Nachrichten)

 

"Ina Hauch, Harfe, und Georg Karger, Kontrabass, begleiten die Lesung musikalisch. Ihre Instrumente nehmen Hiobs Konflikt zwischen dem Himmel der Hoffnung und der Hölle der Verzweiflung auf. Das helle Holz der Harfe kontrastiert mit dem dunklen des Basses, die Sphärenklänge reiben sich an düsterem Schrammen.
Aber die Harfe kann auch anders. Mit Hilfe von Zimbeln entledigt sie sich ihrer Lieblichkeit. Diese Klänge bilden den Hintergrund für Hiobs Verzweiflung." (Main Echo)

 

"Eindringlich liest und spricht Radtke diesen Text, der sich an der Luther-Übersetzung orientiert und dessen sprachliche Wucht und Gewalt einen Gegenpol im musikalischen Part der Aufführung hat. Georg Karger am Kontrabass und Ina Hauch an der Harfe potenzieren die Wirkung der machtvollen und aufwühlenden Worte, verstärken die emotionale Wirkung. Wenn der Mann im Rollstuhl seinen großen Kopf sinken lässt und die Augen schließt, dann klagt der Bass melancholisch, perlen die Harfenklänge schwer, rütteln heftige Dissonanzen auf." (MNZ/Marburg und Umland)

 

"Neben dem Wort lieferte die Musik die zweite Klangfarbe. Georg Karger und Ina Hauch bieten mehr als schmückendes Kling-Klang-Beiwerk. Sie begleiten und sie kontrapunkitieren, kommentieren und verstören... Hoffnung stiften allerdings die abschließenden jazzig-luftigen Töne." (Siegener Zeitung)

 

"Die szenische Lesung Peter Radtkes, untermalt von Ina Hauch an der Harfe und Georg Karger am Kontrabass, ist ebenso sensibel wie provokativ, konfrontiert den Zuschauer in einer Zeit, die das Schlagwort "Spaßgesellschaft" proklamiert, mit etwas, was er nicht wirklich sehen und aushalten will – und doch ist er in den Bann gezogen." (Mainzer Allgemeine Zeitung)