Seite zuletzt bearbeitet: 19.11.2012

Pressestimmen

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„Welches ist das tollste Musikereignis Berlins? Die Loveparade? Von wegen! Gehen sie mal ins Musikinstrumenten-Museum – da beweist Ihnen Allround-Musiker Jörg Joachim Riehle, wie toll die Sounds der letzten fünf Jahrhunderte so klingen.“
Berliner Kurier, 12.3.1999

 


Interview mit J. J. Riehle zum Thema Klavier: http://hobbymap.de/h/1o2

 


„Begeistert Kinder mit dem Zauber alter Klänge“
Berliner Morgenpost, 19.7.2001


 
Die Mighty Wurlitzer als Kinoorgel
„Riehle kommentiert es trefflich mit Donnergrollen aus der elektro-pneumatischen Rumpelkammer. Hier verschafft uns der gut getroffene Ton erst die richtige Klarsicht.“
Der Tagesspiegel, 27.1.1993


 
„Vögel zwitschern, Tamburin und manch anderes Schlagwerk tritt im Musikinstrumenten-Museum in Aktion. Poesie und Dramatik. Und das alles mit einem einzigen Instrument synchron zu dem, was man auf der Leinwand sieht.“
Neues Deutschland, 23. 1. 1996


 
"Der Dinosaurier heisst Mighty Wurlitzer, umfasst drei Etagen und ist die grösste Kinoorgel auf dem europäischen Festland. Die Besucher im Berliner Musikinstrumenten-Museum erwartet im Parterre ein Spieltisch, hufeisenförmig, weisser goldverzierter Schleiflack, ein Prunkstück in edelstem Jahrmarktsglanz. Wer einen Blick in Haupt-, Orchester- oder Solokammer werfen will, muss die Treppe ins Obergeschoss hochsteigen. Der Kubus ist wie ein Studiokino gross. Hinter Fensterluken sind Pfeifenregister zu entdecken, messingleuchtend die Staffel der Trompeten, nebenan Tuben, Schlittenschellen, Xylophon, Trommel, Hi-Hat, Kirchenglocken und Effekte wie Vogelgezwitscher, Windgeheul, Eisenbahngeräusche oder Schiffssirene. Der Unterleib des Rieseninstruments bleibt für das Publikum unzugänglich. Relaisstationen, Aggregat und Blasbälge zur Winderzeugung sind neben der Cafeteria im Untergeschoss des Museums verstaut.
Jeweils am Samstag um zwölf bedient die vier Manuale Jörg Joachim Riehle, der sich mit Händen und Füssen tüchtig strecken muss, um die extreme Vielfalt der Klangfarben und Effekte aus diesem Koloss herauszuholen. Entrückt lauschen für ein Halbstündchen zwei, drei Dutzend Museumsbesucher dem fernen, mächtig wummernden Klang, ungläubig ob der versunkenen Kinopalastherrlichkeit. In «Regie nur eines Musikers», so die Rudolph Wurlitzer Company in Geschäftsanzeigen, «verbinden sich die feinsten Orgelpfeifen der Welt mit sämtlichen Stimmen des Symphonieorchesters»."
Neue Züricher Zeitung, 25.1.2002